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Die Anlage von links |
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Die Anlage von rechts |
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Der Landteil |
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Der „Blumenkastenfilter“, bepflanzt mit Dieffenbachia, Efeutute und Brunnenkresse |
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Der Filter - im Winter sind der Behälter und die Schläuche isoliert |
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Diffusor (links) Heizung (schwarzes Kabel rechts) und Korkinsel für die Nachmittagssonne |
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Die Anlage I |
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Startseite |
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Die Bilder |
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Die Vorgeschichte |
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Erkenntnisse |
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Erkenntnisse |
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Das Projekt |
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Impressum |
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Die Anlage II |
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Teichhaltung von Trachemys scripta scripta |
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Der etwas andere „Ganzjahresteich“ |
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Warum sollte man nicht versuchen, eine „kontrollierte“ Teichhaltung zu verwirklichen? Das Tier (oder die Tiere) hätten mehr Platz, sie hätten natürliches Sonnenlicht, den natürlichen Wechsel von Tag und Nacht und frische Luft. Konkreter wurde die Idee nach der Lektüre des amerikanischen Standardwerkes „Turtles of the United States and Canada“ (Ernst, Lovich und Barbour 1994), welches ich mir extra in Amerika bestellt hatte. Nach dem Studium der entsprechenden Textpassagen formulierte sich eine Frage: warum sollte es nicht möglich sein, in einem kontrollierbaren Teich, den Winter von West Virginia nachzubilden? Und da die Tiere, zumindest nach diesem Text, lediglich eine Winterruhe (Hibernation) halten, sollten Sie das doch auch in ihrer normalen Umgebung tun können und nicht unbedingt in einer Plastikbox im Kühlschrank! Einige schlaflose Nächte, später gab es einen Plan, eine einfache Skizze und einen Standort: die Südseite des Hauses. Das Holz bekam ich günstig und nach dem ich alle Hölzer lasiert hatte, begannen wir an einem sonnigen Samstag mit der Montage. Wir, das waren mein Schwiegervater, meine Schwiegermutter, meine Frau und ich. Zuerst haben Schwiegervater und ich die Holzwände vormontiert und die Löcher für die Pfosten gegraben. Danach haben wir die Wände gestellt und miteinander und mit dem Haus verbunden. Das Ganze dauerte nicht mehr als einen Tag. Am Sonntag haben wir die 50 mm Styroporisolierung eingebracht und die Folie verlegt und befestigt. Endmontage und Befüllung fanden dann am nächsten Wochenende statt und Lahmy ging am Sonntag zu Wasser. Dort lebt sie jetzt, zusammen mit einer Artgenossin aus dem örtlichen Tierheim, genannt Mimmi. Außerdem gibt es vier Goldfische sowie eine unbekannte Anzahl von Marmorkrebsen in dem Becken. Es fasst ca. 3.500 Liter Wasser und hat, was sicher nicht ideal ist, an drei Seiten steile Wände. An einer Querseite steigt der Boden langsam bis zur Oberfläche an und bildet dann den Landteil mit Sand und Korkstück. Bepflanzt ist das Becken mit einfachen Sumpfpflanzen, die in eingehängten Pflanzkörben wachsen. Ich habe die Wurzeln der Pflanzen komplett von Erde befreit und sie in Zeolith, grobem Kies und Lavasteinen eingepflanzt. Die Tiere können die Pflanzen nur schwer erreichen (aber eben doch), sodass der „Verbiss“ sich im Rahmen hält. Bei den Pflanzen handelt es sich um Zyperngras, Papyrus, Dieffenbachia und Efeutute. Letztere wird allgemein als giftig eingestuft, dies gilt allerdings wohl nicht für Reptilien. Die Pflanzen gedeihen prächtig und sorgen anscheinend dafür, dass die Nitratwerte niedrig bleiben - regelmäßige Messungen belegen dies. Ich wollte möglichst wenig und einfache Technik einsetzen. Aus diesem Grunde übernahm ein gebrauchter Aquariumfilter des französischen Herstellers Project, mit einer Leistung von 1.800 Litern pro Stunde, die Filterung des Beckens. Über einen Abzweig wird ebenfalls der „Blumenkastenfilter“ (übernommen vom Kelleraquarium) mit Wasser gespeist. Neu angeschafft wurde lediglich eine Eheim-Diffusorspitze, die das ausströmende Wasser zusätzlich mit Luft (Sauerstoff) versetzt. Beheizt wird das Becken mit zwei einfachen Aquariumheizern, die zusammen 500 Watt leisten. Der erste Winter, der zugegebener- maßen recht mild ausfiel, war damit kein Problem. In den Monaten Dezember, Januar und Februar lagen die Luft- und Wassertemperaturen zwischen +8°C. und +10°C. In den Monaten bis Dezember erfolgte eine langsame und natürliche Abkühlung auf die genannten Temperaturen. Ab Februar erfolgte eine langsame und natürliche Erwärmung während Frühjahr und Sommer. Gesteuert wird das Ganze durch die Heizungen und das Öffnen und Schließen der Isolierglasdeckel. Für kalte Tage in der Übergangs-zeit gibt es einen 80 Watt Strahler über dem Sonnenplatz, der den Platz auch im Herbst und Frühjahr stark aufheizt.
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Die Anlage I |
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Mimmi, die Neue! Geholt aus dem Tierheim in Hamburg |