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Lahmy, hier schon im neuen Becken. Man sieht deutlich den verspachtelten Riss sowie eine der beiden Schrauben und den Edelstahldraht |
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Die Vorgeschichte |
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Ich möchte hier die Geschichte erzählen, wie unsere Familie zu Haltern von mittlerweile zwei weiblichen Gelbwangenschmuck-schildkröten wurde. Ich tue dies, weil ich sehr viele Informationen über die Haltung von Wasserschildkröten aus dem Internet bezogen habe. Insbesondere die Mitglieder des Forums der DGHT waren überaus hilfsbereit und hier bezogene Informationen und Erfahrungen anderer Halter waren für meine Entscheidungen überaus wichtig. Nun möchte ich mich in keiner Weise mit den erfahrenen Spezialisten des DGHT vergleichen - es geht mir darum meine Erfahrungen weiterzugeben und auch zur Diskussion zu stellen. Vielleicht kann der eine oder andere Anfänger etwas mitnehmen und sollten die Fachleute sich auf diese bescheidenen Seiten verirren, würde ich mich über andere Meinungen und konstruktive Kritik ebenfalls freuen. Die Redewendung „zu etwas kommen wie die Jungfrau zum Kind“ kennt wahrscheinlich jeder. In unserem Falle stimmt die Beschreibung haargenau: erst keine Schildkröte vorhanden und auch keine in Sicht und dann plötzlich, eines Nachmittages war sie da! Ich kam nach Hause, und eine weibliche Trachemys scripta scripta mit einer ungefähren Panzerlänge von 16 cm saß auf meiner Terrasse in einem blauen Kinderplanschbecken - und das kam so: Mein damals 5 jähriger Sohn bekam von einem befreundeten Tierarzt eine durch einen Autounfall verletzte und von ihm behandelte Gelbwangenschildkröte geschenkt. Sie war mit dem hinteren Teil ihres Rückenpanzers unter einen Autoreifen gekommen und hatte einen ziemlich langen Riss in eben diesem. Da sie ansonsten gesund erschien (was sie dann auch war), erhielt sie eine Behandlung mit medizinischem Gips, zwei Schrauben und ein wenig Edelstahldraht. Außerdem wurden Vitamine und eine Wurmkur verabreicht. So versorgt, wurde „Lahmy“, diesen Namen hatte die Patientin bereits erhalten, nach Hause auf unsere Terrasse transportiert. Was jetzt folgte, war eine sehr anstrengende Zeit. Obwohl ich als Kind zwei trachemys scripta elegans besaß, waren die Kenntnisse über Haltung und Pflege nur noch rudimentär vorhanden und sowieso, da war ich mir sicher, längst überholt. Neues Wissen musste also her - das Internet. 14 Tage war ich praktisch Tag und Nacht online, um alles über Haltung und Pflege zu lesen, dessen ich habhaft werden konnte. Sie alle, die Sie sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen, werden wissen was jetzt kommt. Je mehr ich las, desto größer wurde die Verwirrung. Die Fragen nach genauer Herkunft des Pfleglings, dem richtigen Futter, der richtigen Beleuchtung, der Größe des Beckens und die alles überschattende Frage nach Winterruhe oder Hibernation vereinigten sich in meinem Kopf zu einem großen Fragezeichen! Warum tust du dir das an? Glücklicherweise wich diese Verzagtheit doch schon bald grimmiger Entschlossenheit - das wollen wir ja mal sehen, wer hier den Durchblick hat. Durch Querfragen, Querlesen und Querdenken ergab sich relativ schnell eine konkrete Vorstellung über das neue Zuhause des Pfleglings. Die Zeit drängte ja auch ein wenig, denn Lahmy saß ja immer noch im Kinderplanschbecken auf der Terrasse. |


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Die Vorgeschichte |
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Die Anlage I |
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Die Anlage II |
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Teichhaltung von Trachemys scripta scripta |
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Der etwas andere „Ganzjahresteich“ |
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Einige Wochen später, mit Blumenkastenfilter und Landteil im Keller |
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Völlig wieder hergestellt im Flachwasserteil des Hochteiches |